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Vereinsgeschichte

Von der Vereinsgründung bis zum Ende des 2. Weltkrieges

In der Gastwirtschaft „Döttger“ wurde am 1. Juni 1903 unter Vorsitz von Georg Thon der Verein gegründet. Er erhielt den Namen „Turnverein Breitenbach“. Als Anreger der Turnsache stand im Vordergrund als Gründer Schuhmachermeister Ebert aus Bebra. Weiter waren anwesend als Gründer: Georg Thon, Wilhelm Ziegler, Heinrich Bode, Georg Herwig, Adam Schade (Turnwart), August Bode, Jakob Fromm, Georg Hildebrandt, Fritz Bally, Georg Fey, Philipp Siebald, Ernst Schade, Ernst Herdt, Wilhelm Ruch, Adam Pfaff, Konrad Siebald, Martin Schade und Leonard Lapp. Im Gründungsjahr nahm der Verein schon am Gauturnfest in Hersfeld teil. Darüber findet sich auch die erste Erwähnung des Vereins im Rotenburger Kreisblatt vom 12. August 1903:

„Hersfeld, 10. August. Bei dem Wetturnen auf dem VII. Gauturnfest des Oberfulda-Gaues gehörten nach der ‚Hersf. Ztg.‘ zu den Siegern auch mehrere Turner der Turnvereine Rotenburg und Bebra und zwar in der Oberstufe: Georg Aubel Rotenburg 57 4/6 Punkte, Josef Wetter Bebra 52 2/6 P., Christian Lich 51 4/6 P., in der Unterstufe: Martin Engel Bebra 49 ½ P. und Julius Moritz Rotenburg 42 P. Bei den volkstümlichen Uebungen sind folgende Höchstleistungen erzielt worden: Freiweithochsprung 8 Punkte (1,40 m hoch und 2,80 m weit), beim Gewichtheben wiederholt 10 Punkte (75 Pfd. Zweiarmig 20 mal und darüber gehoben) und beim Wettlauf 9 Punkte (200 m in 24 Sekunden). Unter den im Festzuge marschierenden Gauvereinen befand sich auch der neugegründete Turnverein Breitenbach bei Bebra.“

Diese Meldung findet sich zwischen Berichten zum Fernsprechverkehr in Sontra, der jetzt auch nach Zimmersrode möglich ist, und der Information, dass der Kaiser und die Kaiserin am kommenden Samstag in Kassel eintreffen werden.

Durch Versetzung des Turnwartes Adam Schade ruhte der Verein von 1905 – 1907. Im Juli 1907 wurde der Verein wieder neu ins Leben gerufen unter Vorsitz von Georg Thon in der Gastwirtschaft von Hoff. Der Turnbetrieb lag in den Händen von Leonhard Hildebrandt. Turnhalle, Sportplatz und andere Geräte standen nicht zur Verfügung. Der erste Turnplatz war die „Fuhrmannshöhle“, das erste Turngerät ein Holzreck. Die Turnmatte bestand aus einem Jutesack gefüllt mit Häcksel. Durch die weitere Entwicklung der Turnerei trat die Frage nach Turngeräten mehr in den Vordergrund. Im Jahre 1909, als die Geldmittel aus öffentlicher Hand für diese Zwecke nicht bewilligt wurden, erboten sich Turnbrüder, ein Reck selbst zu konstruieren. Ein Jahr später schritt der Verein wiederum zur Selbsthilfe und beschaffte sich durch Erheben von Sonderbeiträgen und Spenden von Gönnern der Turnsache einen neuen Barren, ein Pferd und eine Sprungmatte. Im Jahre 1911 wurde von der Gemeinde als Turnplatz ein Grundstück in den Fuldawiesen zur Verfügung gestellt.

Satzung des Turnvereins zu Breitenbach a. d. Fulda (Auszüge)

§ 2
§ 3
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§ 4
§ 6
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§ 7
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§ 10
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§ 11
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6.
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§ 12
§ 13
§ 14
§ 17
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5.


6.

Der Zweck des Turnvereins ist, seine Mitglieder zu leiblich kräftigen, sittlich tüchtigen Männern heranzubilden.
Diesen Zweck sucht der Verein zu erreichen:
durch regelmäßige Turnübungen, verbunden mit Turnfahrten und Turnschauen
durch gesellige Zusammenkünfte und Gesang.
Für die Turnübungen und geselligen Zusammenkünfte treten besondere Anordnungen in Kraft.
Als Mitglieder aufgenommen werden können nur solche, welche:
das 17. Lebensjahr überschritten,
einen unbescholtenen Ruf haben,
als Turnzöglinge können Jünglinge unter 17 Jahren aufgenommen werden. Dieselben haben die vom Turnwart vorgeschriebenen Übungen regelmäßig zu besuchen, die von der Hauptversammlung bestimmten Beiträge zu entrichten und auf Verlangen die schriftliche Zustimmung des Vaters oder Lehrherrn bzw. deren Stellvertreter zu ihrem Eintritt beizubringen. Über die Teilnahme der Zöglinge an den Vereinsvergnügungen beschließt der Vorstand.
Die besonderen Pflichten der Mitglieder sind:
Zahlung eines Eintrittsgeldes von 2 Mk.
Zahlung eines monatlichen Beitrages von 50 Pfg.
Regelmäßiges Erscheinen in den Turnstunden und Versammlungen
Zur Aufrechterhaltung der Ordnung im Verein ist der Vorstand berechtigt, folgende Strafen zu erkennen:
Verweis,
Öffentlicher Verweis,
dagegen kann er in einer Hauptversammlung beantragen:
zeitweiligen Verlust der Berechtigung, ein Ehrenamt zu bekleiden,
zeitweiligen und
gänzlichen Ausschluss aus dem Verein.
Gründe zu den obengenannten Strafen sind folgende:
unanständiges Betragen auf dem Turnplatze und in den Vereinsversammlungen sowie Störung in denselben,
unsittlicher Lebenswandel,
Ungehorsam gegen die Vereinsgesetze,
dem Verein feindselige und nachteilige Reden und Handlungen,
Widersetzlichkeit gegen die Vorstände bei turnerischen Gelegenheiten,
Verweigerung des Beitrages,
vergeblich gerügte Nachlässigkeit im Besuch der Turnstunden.
Den Turnern wird ein anständiges Betragen und brüderliche Gesinnung untereinander zur Pflicht gemacht.
Jeder ist schuldig, sich den Statuten gemäß zu verhalten und den Anforderungen und Weisungen der Vorgesetzten, wenn sie innerhalb deren Dienstbefugnis geschehen, zu folgen.
Zuwiderhandlungen gegen die Statuten und Turnordnungen werden beim Vorstand zur Anzeige gebracht und, soweit nicht besondere Strafen vorgesehen, von demselben geahndet.
Die Leitung und Vertretung des Vereins liegt seinem Vorstande ob, derselbe besteht aus:
dem Vorsitzenden, er leitet die Vereinsversammlung,
zwei Beigeordneten, sie vertreten in Behinderungsfällen den Vorsitzenden
dem Turnwart, er hat die Leitung und Führung den Turnwesens bei den Übungen und Turnfahrten, er ernennt die Vorturner. Ihm liegt die Aufrechterhaltung der Ordnung ob,
dem Schriftwart, derselbe hat das Verhandelnde niederzuschreiben und besorgt alle Schreibereien, soweit solche nicht selbstverständlich Sache eines anderen Vorstandsmitgliedes sind und hält die auf den Verein bezughabenden Schriften in Verwahrung,
dem Kassenwart, er besorgt Einnahmen und Ausgaben, zu welchem Zweck er eine Erhebeliste in Verwahrung hält, eine andere dem Vereinsdiener zum Einkassieren übergibt, am Ende eines jeden viertel Jahres müssen beide Listen in Beziehung auf Ab- und Zugang revidiert und gleichgestellt werden. Der Kassenwart muss stets über die Lage der Kasse Auskunft geben können und hat in den ersten Tagen im Januar die Jahresrechnung abzulegen.
Dem Zeugwart, diesem liegt die Sorge für die anzuschaffenden Gerätschaften und die Beaufsichtigung und Sicherung aller Inventarstücke des Vereins ob, derselbe führt ein Vermögensverzeichnis.


Breitenbach, den 19. April 1903

 

1913 wurde wieder durch Erheben von Sonderbeiträgen und einer freiwilligen Spende von 100 Mark eine neue Vereinsfahne gekauft. Die Fahnenweihe fand im Juni 1913 verbunden mit einem Turnfest statt. Der Turnverein stand in diesen Jahren im Turnkreis mit an erster Stelle. 1914 brach dann der erste Weltkrieg aus.

Er schlug eine große Wunde. Folgende Turnbrüder verloren ihr Leben im Krieg: Adam Ludwig, Johannes Siebald, Georg Schade, Peter Hildebrand, Jakob Steinbach, Fritz Ludwig, Heinrich Döttger, Heinrich Borschel, Heinrich Brill und Christoph Fey.

1918 fanden sich die heimgekehrten Turnbrüder wieder zusammen und der Turnbetrieb wurde wieder aufgenommen. 1921 fand das erste Bezirksturnfest in Breitenbach statt. Junge Zöglinge traten dem Verein bei, und der Turnbetrieb entwickelte sich weiter. 1928 beging der Verein sein 25-jähriges Bestehen und konnte mit drei Turnriegen an die Öffentlichkeit treten.

1931 fand zum zweiten Mal ein Bezirksturnfest in Breitenbach statt. Der Turnbetrieb stand wieder in voller Blüte, bis im Jahr 1939 der zweite Weltkrieg begann. Durch den Krieg verlor der Verein Karl Lapp, Heinrich Becker, Heinrich Flach, Wilhelm Siebald, Heinrich Bierschenk, Wilhelm Lapp, Adolf Pfaff, Philipp Iffland, Karl Schuster, Wilhelm Hildebrand, Karl Pfaff und Hans Schade.

Nach dem Zusammenbruch des deutschen Reiches 1945 war der Vereinsbetrieb zunächst verboten. Die Turngeräte wurden von der Besatzungsmacht benutzt und zum Teil zerstört. Das gesamte Vereinsvermögen wurde beschlagnahmt.

Neubeginn 1952

Am 6. Februar 1952 traten die alten Turner wieder zusammen, um den Verein neu ins Leben zu rufen. Ein neuer Vorstand unter dem Vorsitzenden Johannes Schuster wurde gewählt, unter dessen Führung wieder neue Geräte beschafft wurden. Die Gemeinde Breitenbach stellte 200 DM zum Verfügung, der Landessportbund Hessen gab ein Darlehen in Höhe von 1000 DM. Beschafft wurden davon ein Barren, ein Reck, Turnmatten, eine Stoppuhr und Schlagbälle. Mit dem Sportverein Weiterode wurde vereinbart, dass der Turnverein Breitenbach für ein halbes Jahr ein Pferd ausleiht. An Miete wurden DM 5,- pro Monat gezahlt.

Als Gerätebestand vermeldet Gerätewart Wilhelm Hildebrandt auf der Jahreshauptversammlung im Januar 1953: „1 Reck mit Zubehör, 1 Barren, 1 Pferd (neu), 2 Matratzen, 1 Sprungbrett neu, 1 Sprungbrett alt, 25 Keulen, 1 Schlagball, 1 Schlagholz, 1 Kugel 5 kg, 1 Kugel 10 kg, 1 Stein, 11 Holzreifen, 11 Gummibälle, 1 Schleuderball, 1 Stabhochstange Bambus, 1 Stabhochstange Eisen, 5 Hanteln 3,5 – 75 kg, 1 Engländer, 1 Fahne, 3 Schärpen in blau, 3 Schärpen in Schwarz, 1 Trauerflor, 1 Fahnenschutz.“

Gruppenaufnahme anlässlich des 50-jährigen Bestehens 1953

1. Wilhelm Hildebrandt, 2. Hans Göbel, 3. Heinz Barth, 4. August Hildebrandt, 5. Hans Pfaff, 6. Günther Giera,
7. Heinrich Schade, 8. Kurt Giera, 9. Heinrich Zilch, 10. Georg Brill, 11. August Bierschenk, 12. Willi Landgrebe,
13. Willi Rehn, 14. Kurt Rudoph, 15. Heinz Aschenbrenner, 16. Helmut Grunz, 17. Käthe Rüger, 18. Karl Becker,
19. Rudi Waniaschefski, 20. Heinrich Schade, 21. Heinrich Schaub, 22. Josef Menzel, 23. Else Hildebrandt,
24. Christa Giesler, 25. Elschen Fey, 26. Renate Söhn, 27. Werner Aschenbrenner, 28. Otto Grunz, 29. Gisela Söhn,
30. Liesel Göbel, 31. Helga Balduf, 32. Horst Sommer, 33. Inge Sommer, 34. Heinz Leimbach, 35. Fritz Böhm,
36. Daniel Wiegand, 37. Willi Beisheim, 38. Christa Henze, 39. Heinz Bode, 40. Annemarie Rehn, 41. Helmuth Schuster, 42. Helga Giera, 43. Renate Böhm, 44. Irene Heidemann, 45. Marianne Müller, 46. Irene Möller, 47. Horst Rehn,
48. Karl Gewehr, 49. Johannes Schuster, 50. Heinrich Pfaff, 51. Heinrich Fey, 52. Gerhard Rohrbach,
53. Erwin Waßmann, 54. Alfred Barth, 55. Anni Schade, 56. Finni Schwarz, 57. Erna Hagemann, 58. Uschi Gastmann, 59. Heinz Herwig, 60. Ludwig Hartmann, 61. Heinrich Fey, 62. Karl-August Löhr, 63. Willi Salzmann, 64. Heinrich Brill, 65. Toni Bienert, 66. Walter Ludwig, 67. Günter Landgrebe, 68. Balduin Bätz, 69. Dieter Beckmann, 70. Wilfried Möller

 

Am 4. und 5. Juli 1953 wurde die 50-Jahr-Feier des Turnvereins begangen. Auf dem Programm stand am Samstagabend ein von Heinrich Schade hauptverantwortlich organisierter Kommers mit Turnvorführungen, Ehrungen, Volkstanzvorführungen und musikalischen Beiträgen. Die Vereinschronik wurde von Heinrich Pfaff verlesen. Am Sonntag gab es Turnwettkämpfe, ein Handballspiel, Staffelläufe, einen Festzug und am Abend einen Festball. Im Jubiläumsjahr 1953 traten erstmals Kinder und Jugendliche weiblichen Geschlechts dem Verein bei. Dies wird auch bei der Satzungsänderung im November 1953 berücksichtigt: Als Vereinszweck wird jetzt angestrebt, „,seine Mitglieder zu leiblich kräftigen, sittlich tüchtigen Menschen heranzubilden“. Bis dahin war hier von „Männern“ die Rede.


Werbeturnen 1954 mit Gästen vom ACT aus Kassel


Höhepunkt des Jahres 1954 war ein Werbeturnen am 27. November im vollbesetzten Saal Möller mit hochrangigen Gästen vom ACT („Älteren Casseler Turnverein“), der vom späteren Vorsitzenden Heinrich Schade aus Blankenheim organisiert wurde.

Die ersten Jahre nach dem Wiederbeginn waren geprägt vom Bemühen um neue Geräte. Bis 1956 war die Ausstattung bis auf Ringe komplett. In 1956 wurde zum ersten Mal das mangelnde Engagement der Mitglieder vom Vorsitzenden bemängelt, die teilweise lieber zuhause auf dem Sofa lägen.

Zum festen Jahresprogramm des Vereins gehören in diesen Jahren ein Faschingstanz, der „Werbeabend“, die Himmelfahrtswanderung und eine Omnibusfahrt.


Gaukinderturnfest in Sorga 1960
Breitenbacher Teilnehmerinnen mit Johannes Schuster und Rudi Waniaschefski



Seit 1957 bemühte sich der Verein um die Schaffung eines Turnraumes in Breitenbach, da der Saal Möller nicht mehr zur Verfügung stand. Der Kauf einer Arbeitsdienstbaracke aus Stadtallendorf wurde ernsthaft in Erwägung gezogen, aber am Ende verworfen, weil die Kosten zur Verbesserung der Raumhöhe die Möglichkeiten des Vereins überstiegen hätten. Das Turnen fand provisorisch im vierten Schulraum statt. Dies lief nicht immer konfliktfrei ab: Im Februar 1958 beklagt sich Hauptlehrer Kallee in einem Brief an den Vorsitzenden bitter über zerstörte Bilder, Zigarettenkippen und Bonbonpapier im Schulgebäude. Nachdem die vierte Lehrerstelle ab Ostern 1962 besetzt wurde, fand das Turnen im Saal Mörstedt (Nachfolge Möller) statt. In dieser Zeit scheint das Engagement im Verein auf dem Tiefpunkt gewesen zu sein. „Außer der Kinderabteilung ist alles faul und morsch“ – so wird der Vor¬sitzende Johannes Schuster aus seinem Rechenschaftsbericht 1962 in der Zeitung zitiert.

Ende März 1964 starb der erste Vorsitzende der Nachkriegszeit, Maler¬meister Johannes Schuster, plötzlich an den Folgen eines Kriegsleidens im Alter von 53 Jahren. Als Nachfolger wurde Fritz Werner gewählt, der das Amt drei Jahre ausführte.

Aufschwung durch die Mehrzweckhalle

Am 30. August 1964 wurde die neuerrichtete Mehrzweckhalle feierlich von Innenminister Heinrich Schneider an Bürgermeister Karl Becker übergeben. Es war die 50. Mehrzweckhalle, für die das Land Hessen einen Großteil der Kosten übernommen hatte.

Die Halle brachte dem Verein neuen Aufschwung. Bereits im September wurde eine Turn-Gymnastik-Gruppe für Frauen neu gegründet, die viele Jahre von der Übungsleiterin Anita Eckhardt geleitet wurde. Beim Werbeturnen im Januar 1965 waren 150 Sportler, Musiker und Tänzer beteiligt, 400 Gäste waren in der Halle.

Heinrich Schade wurde im Jahre 1967 zum ersten Vorsitzenden des Turnvereins gewählt. Im Sommer dieses Jahres wurde eine neue Satzung erarbeitet und verabschiedet, die den neuen Bestimmungen des Vereinsrechts und den Anforderungen der Gemeinnützigkeit entsprach.

1967 wurde auf der Ebene des Turngaues Fulda-Werra-Rhön zum ersten Mal eine eigenständige Ordnung für die Turnerjugend erarbeitet. Darin waren als Ziele u. a. festgehalten:

„Der Turnerjugend dient zur Erfüllung ihrer Erziehungsaufgaben das auf Friedrich Ludwig Jahn begründete Turnen als umfassende Leibesübung, wie Geräte– und Bodenturnen, Leichtathletik, Turnspiele, Schwimmen, Gymnastik und Tanz, Wandern, Ski- und Eislauf, Fechten. Leistungsstreben und Wettkampf stehen im Dienst dieser Aufgaben. Nicht Rekordsucht, sondern die Freude am wachsenden Können ist ihr Leitgedanke. ... Die Turnerjugend pflegt zugleich mit der allgemeinen turnerischen Leibesübung das Gemeinschaftsleben durch Volks- und Gesellschaftstanz, Singen und Musizieren, Laienspiel, Basteln und Werken, Kunstbetrachtung, Vortrag und Aussprache, turnerische Feste und Feiern. Die Turnerjugend ist bestrebt, mit der Pflege von Liedgut und Brauchtum deutsches Volkstum zu wahren und das Verständnis für die Eigenart anderer Völker zu wecken.“

Der Turnverein Breitenbach hatte in dieser Zeit 132 Mitglieder, die in sieben Gruppen aktiv waren: jeweils drei Altersgruppen für Männer und Frauen (Schüler – Jugend – Erwachsene) und eine Leistungsgruppe, die allerdings bald wieder eingeschlafen ist. Erstmals waren die weiblichen Mitglieder mit 72 gegenüber 60 männlichen Mitgliedern in der Mehrzahl – eine Tendenz, die bis zum heutigen Tage Bestand hat.

Vor der Jahreshauptversammlung 1968 erschien zum ersten Mal eine mit dem Spiritus-Umdrucker vervielfältigte Vereinszeitung mit Namen „Der Muskelkater“. Der Geist der neuen Zeit weht schon durch das Vorwort, in dem der Vorsitzende auffordert, Fragen zu stellen, zu diskutieren und Kritik zu üben.

Wie legt man einen Verein lahm?
(aus „Der Muskelkater“, Ausgabe 1.1.1968)

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Den Besuch von Versammlungen deines Vereins kannst du dir getrost sparen, wenn dich aber die unstillbare Lust überkommt, doch eine Versammlung zu besuchen, dann komm wenigstens zu spät.
Für einen Referenten sind es die glücklichsten Minuten, vor leeren Bänken zu sprechen. Verlass eine Vereinsversammlung also auch immer vor dem Ende.
In den Versammlungen etwas zu sagen „hält nur den Betrieb auf“. Gib lieber erst draußen deine Meinung kund, das wirkt besser (für dich persönlich wenigstens).
Stimm ruhig mit „Ja!“, wenn in einer Versammlung bestimmte Aktionen beschlossen werden. Der Vorstand freut sich später riesig, wenn dann trotzdem keiner mitmacht.
Wenn viele so denken wie du, kann die Arbeit in einem Verein natürlich nicht klappen. Macht aber nichts. Schuld ist in solchen Fällen immer der Vorstand, er ist ja so wenig aktiv ...
Nebenbei bemerkt: An Vereinsaktionen mitzumachen, ist sowieso verlorene Zeit. Einzeln sind wir ja noch so stark ...!
Wenn du in einer Versammlung einen Bekannten findest, nimm ihn mit und setze dich mit ihm möglichst weit weg vom Vorstandstisch, damit du mit ihm plaudern kannst. Darüber freut er sich, der Bekannte, wenn er aus Interesse zur Versammlung gekommen ist, und vor allem der Vorstand.
Was du für deinen Vorstand tust, ist gar nicht wichtig - nur der Verein muss alles für dich tun.
Du wirst von deinen Vereinskameraden wie ein Filmstar bewundert, wenn du möglichst oft drohst, aus dem Verein auszutreten, wenn ...
Wenn du mal etwas sagst, dann sollte mindestens jedes fünfte deiner Worte das Wort „Zusammenarbeit“ sein. Dass du selber nicht dazu bereit bist, das ist ja nicht so schlimm.
Sollte man dich im Verein bitten, an irgend einer Sache mitzuarbeiten - jeder andere deiner Kameraden hat (deiner Meinung nach) Zeit dazu, nur du hast keine. Ganz bestimmt nicht ...!
Belaste dich bloß mit keiner Vereinsaufgabe! Du hättest dann keine Möglichkeit mehr , den Verein zu kritisieren!
Hat man dich doch in eine Kommission hineingekriegt - arbeiten sollen hier die anderen, du nicht ...
Halte dich aus allem heraus, was dein Vorstand tut. Ist seine Arbeit dennoch erfolgreich, dann sieht man wenigstens, was es da für eine „Cliquenwirtschaft“ gibt.
Beiträge werden von deinem Verein nur festgesetzt, weil sonst der Kassierer nichts zu tun hätte. Zahle also erst nach mehrmaligen Mahnungen! - Wozu braucht ein Verein denn überhaupt Geld ...?


Beim Werbeabend 1968 hält auch die Popmusik Einzug in den Turnverein: Die Musikgruppe spielt „Massachusetts“ von den Bee Gees, die weibliche Jugend tanzt einen Beat. 1967 hatten noch deutsche und amerikanische Volkstänze im Vordergrund gestanden. Im Juni 1968 fand auch die Einweihung des neuen Sportplatzes im Schwalmgraben statt, an der sich der Verein mit Turnvorführungen beteiligt. Der Verein warb erstmals darum, die Mitgliedsbeiträge von den Konten einziehen zu dürfen, da das regelmäßige Einsammeln für die Kassierer sehr mühselig ist.

Nach einer „letzten“ großen Gerätebeschaffungsaktion stand dem Verein ein Gerätepool für einen Gesamtwert von 25.000,- DM zur Verfügung, der den Bedarf aller Gruppen abdeckte.

Mitte bis Ende der 60er Jahre trat das Thema „Sport und Gesundheit“ deutlich in den Vordergrund, Fitness und Gewichtsreduzierung wurden auch im Turnverein Breitenbach zu wichtigen Motiven der sportlichen Betätigung. Das Sportabzeichen gewann an Bedeutung.


Vorstellung der renovierten Vereinsfahne Jahreshauptversammlung 1971


1970 wurde eine Mutter- und Kind-Turngruppe unter Leitung von Liesel Göbel eingerichtet. Neugebildet wurde auch eine Turnleistungsriege für Mädchen unter der Leitung von Heinrich Schade gemäß des Aktionsprogrammes für Sportförderung in Schule und Verein, die viele Jahre hervorragende Auftritte bei Wettkämpfen, Heimat- und Werbeabenden hatte.

1976 werden eine Herren und eine Damen-Volleyballmannschaft unter Leitung von Thomas und Ilona Michalke gegründet. In diesem Jahr findet das Gaujugendtreffen mit 200 Teilnehmer/innen in Breitenbach statt.

1977 wird eine neue Satzung beschlossen, die sich an der Mustersatzung des Landessportbundes orientiert. Wesentliche Änderung: Der Verein wird eingetragener Verein. Außerdem wird eine Jugendordnung und eine Ehrenordnung verabschiedet.

Aufgrund neu festgesetzter Beiträge gibt es Ärger zwischen der Turn- und der Volleyball-Abteilung, beide Abteilungen beantragen eine außerordent¬liche Mitgliederversammlung, um die Beitragsfrage neu zu klären.



Vorführung der Leistungsriege 1977

Am 3. Juni 1978 beging der Verein mit einer Sport- und Musikschau in der Großsporthalle in Bebra sein 75-jähriges Bestehen, außerdem fanden ein Festakt und mehrere sportliche Veranstaltungen statt. „Starkes organisatorisches und finanzielles Engagement ermöglichten es, ein Programm mit leistungsfähigen Ensembles zusammenzustellen, das den örtlichen Rahmen eines kleinen ländlichen Turnvereins sprengte“, so die Zeitungskritik. In seinem Jubiläumsjahr zählte der Verein 200 Mitglieder, von denen 135 weiblich waren.

Der Verein wird immer vielseitiger

In der Jahreshauptversammlung 1979 trat Heinrich Schade nicht mehr als erster Vorsitzender an. Zum Nachfolger wurde Thomas Michalke gewählt, mit dem sich die Schwerpunkte der Vereinsarbeit verlagerten. Neben der bereits gegründeten Volleyballabteilung wurde eine Laufgruppe aufgebaut und viele Breitensportaktionen (Volksläufe, Radwanderungen, Trimmspiele, Volkswanderungen, Tischtennis- und Hockeyturniere) durchgeführt, kurze Zeit später auch ein Spieltreff und eine Badmintongruppe gebildet.

Folgende Abteilungen und Gruppen hatte der Verein 1979: Leistungsturnen Mädchen, allgemeines Turnen Mädchen, Gymnastik und Turnen weibliche Jugend, Frauengymnastik, Turnen der Männer (Spiel und Gymnastik), Turnen der Jungen, Kinderturnen, Volleyball (3 Frauenmannschaften, 1 Männermannschaft und Hobbygruppe).

Auch die Geselligkeit kam im Verein nicht zu kurz, denn der erste „Tanz in den Mai“ wurde 1979 im Saal Döttger durchgeführt. Mit der Herausgabe der „TVB-Infos“ wurde der zweite Versuch einer regelmäßigen Vereinszeitung gestartet.

Der erste „Trimm-Trab ins Grüne“ fand am 6. Mai 1979 mit 70 Teil¬nehmer/innen statt. Am 1. Juli des gleichen Jahres gab es den ersten Lauf¬treff in Breitenbach. Am 26. August fand die erste Volkswanderung mit 140 Teilnehmer/innen zur Hohen Buche statt. Wegen des großen Erfolges gab es ein zweites Volkswandern im Oktober mit 204 Teilnehmern. Erstmals organisiert wurde ein großes Sport- und Spielefest auf dem Sportplatz. Bei 10 „Volkswettbewerben“ im Jahr wurden über 1000 Teilnehmer/innen gezählt.


Weihnachtsfeier 1980 für die jüngeren Vereinsmitglieder

Am 2. Februar und am 19. April 1980 wurden die ersten Disco-Veranstaltungen des Turnvereins mit 350 bzw. 260 zahlenden Gästen in der Mehrzweckhalle veranstaltet. Auf dem Nachhauseweg von der dritten Disco am 18. November sorgten einige „Randalierer“ für Unruhe und brachten die Bemühungen der Organisatoren in Misskredit. 1980 hatte der Verein bereits über 300 Mitglieder.

Im Februar 1981 gelang es erstmals, die nach der Jugendordnung vorgesehenen Posten mit Annette Becker, Ulrich Rathmann, Karin Wittich und Thomas Werner vollständig zu besetzen. Die Jugendvertretung hatte sich mit Filmabenden, Diskussionsrunden u. ä. vieles vorgenommen, was die klassische Arbeit des Turnvereins sprengte. Die Jugendvertretung wendete sich bald mit der Forderung nach einem Jugendraum an Ortsbeirat und Magistrat.


Aufführung eines Sketches beim „Tanz in den Mai“ 1982


Neu gestartet wurden in 1981 die Gruppen „Gymnastik für Ältere“ unter dem Übungsleiter Rudi Waniaschefski, der 1987 von Peter Gastmann abgelöst wurde, und ein „Spiel-Treff für Erwachsene“ unter der Führung von Thomas Michalke, der die Leitung zwei Jahre später an Bernd Wilfert abgab.

Erstmals wurde auch eine Vereins-Radwanderung mit über 100 Teilnehmern organisiert und eine Bilder-Suchfahrt per Rad durchgeführt.

Neben den zahlreichen Breitensportaktionen kam die Arbeit mit den Kindern trotzdem nicht zu kurz, denn Turnvereinsmeisterschaften, die Beteiligung an den Gaukinderturnfesten und dem Rhönturnfest in Gersfeld und die Weihnachtsfeiern wurden traditionell jährlich durchgeführt.

Im Jahre 1982 richtete der Turnverein Breitenbach in seiner fast 80-jährigen Vereinsgeschichte zum ersten Mal die Kirmes aus. Die Federführung lag in den Händen von Bernd Wilfert.

 


Auftritt der Gymnastikgruppe bei der Kirmes 1982


Ebenfalls wurde zum ersten Mal ein Badminton-Mixed-Turnier ausgetragen. Daraus entstand eine Badminton-Gruppe, die bis heute zahlenmäßig stark vertreten ist. Neben den regelmäßigen Übungsstunden werden ab und zu auch Freundschaftsspiele ausführt. Übungsleiter der Badmintongruppe waren Thomas Michalke, Gerhard Fernau und Heinrich Fey. Seit 1998 ist Sabine Fiebiger für diese Gruppe zuständig.

Die Aerobic-Welle erreichte auch den TVB, so wurde im April 1983 ein Kurs ins Programm aufgenommen, der später von einer Jazztanzgruppe abgelöst wurde. Diese Gruppe bereicherte durch ihre gekonnten Vorführungen manche Veranstaltungen.

Das Jahr 1983 war auch für die Gymnastikgruppe ein sportlicher Höhepunkt, da sie sich zum ersten Mal an dem Brennballturnier, das damals vom Turn¬verein Bebra ausgerichtet wurde, beteiligte und den ersten Platz belegte. Seitdem nimmt die Gruppe jährlich an dem Brennballturnier teil und richtet anläßlich des 100-jährigen Vereinsjubiläums das diesjährige Turnier mit neun Gymnastikgruppen am 29. Juni auf dem Sportplatz in Breitenbach aus.



Breitenbacher Damenmannschaft beim Brennballturnier in Bebra 1983


Bernd Wilfert wurde 1985 zum 1. Vorsitzenden des Vereins gewählt, nachdem Thomas Michalke nicht mehr für dieses Amt kandidierte. Bereits ein Jahr später hatte der TVB mit Birgit Werner die erste weibliche Vorsitzende, nachdem Bernd Wilfert vorzeitig sein Amt zur Verfügung stellte.

1986 wurden die Turnvereinsmeisterschaften zu einem Turnvergleichskampf mit dem TV Weiterode und der TG Lispenhausen erweitert. Für die Vereinsmitglieder wurde außerdem von der Jugendgruppe eine Fahrt nach Stukenbrock organisiert. Auch die Leichtathletik hielt Einzug in den TVB. Im August wurde eine Leichtathletikgruppe gebildet, außerdem fand nach vielen Jahren Pause wieder die Sportabzeichenabnahme im Verein statt. Die Aktion Sportabzeichen, für die sich Ilona Michalke seitdem verantwortlich zeigt, wurde bis zum heutigen Datum jährlich durchgeführt. Angefangen wurde mit sieben Aktiven, die höchste Beteiligung gab es 1990 mit 72 Personen, im letzten Jahr beteiligten sich 57 an der Aktion. Einsame Spitze ist hier Wilhelmine Osan, die im Jahr 2003 das 35. Sportabzeichen in Empfang nehmen konnte.

Sehr beliebt waren in den 80er Jahren auch die Helferfeste, die als Dank für die vielen unermüdlichen Helfer bei Veranstaltungen des TVB ausgerichtet wurden.

Von 1987 – 1989 übernahm Thomas Michalke für weitere zwei Jahre die Vereinsführung.



Auftritt der Jazztanzgruppe 1993 in der Mehrzweckhalle in Breitenbach


Im August 1987 fand eine zweitägige Omnibusfahrt mit dem Besuch des Musicals „Cats“ nach Hamburg statt, die zu einem schönen Erlebnis wurde. In Erinnerung an diese Fahrt organisiert der TVB in seinem Jubiläumsjahr wieder ein Wochenende nach Hamburg zum Besuch des Musicals „Der König der Löwen“.

Auch die Jugendvertretung unter der Regie von Carsten Wilfert und Steffen Spörl organisierte mehrere Fahrten. 1988 war das Rhein-Main-Gebiet Ziel mit der Besichtigung des Frankfurter Flughafens und des Landtages in Wiesbaden. Ein Jahr später stand eine Fahrt zum Deutschen Bundestag nach Bonn auf dem Programm, 1990 wurde das Europäische Parlament in Straßburg besucht. Für die Kinder des Vereins fanden zwei Fahrten zu den Karl-May-Festspielen in Elspe statt. Erwähnenswert für 1988 ist noch die zweite Ausrichtung der Breitenbacher Kirmes und die erste Ausrichtung des Brennballturniers für Gymnastikgruppen auf dem Sportplatz in Breitenbach.

Mitgliederzahlen des TV 03 Breitenbach
 

Jahr Erwachsene Kinder/Jugendl. Gesamt Gesamt
  m w m w m w  
1903 19 - - - 19 - 19
1907 20 - 15 - 35 - 35
1913 20 - 20 - 40 - 40
1925 20 - 20 - 40 - 40
1952 13 - 22 - 35 - 35
1953 20 - 28 20 48 20 68
1964 23 1 37 27 60 28 88
1965 29 13 44 48 73 61 134
1966 25 31 35 41 60 72 132
1972 27 48 29 56 56 104 160
1975 27 63 38 72 65 135 200
1979 48 66 41 106 89 172 261
1980 58 92 46 110 104 202 306
1985 71 121 60 103 131 224 355
1988 84 142 79 98 163 240 403
1990 98 156 88 113 186 269 455
1991 157 175 107 121 264 296 560
1996 180 218 86 132 266 350 616
1998 186 233 95 142 281 375 656
2000 179 230 88 28 267 358 625
2003 169 245 101 137 270 382 652



Ein neuer Höhepunkt der Vereinsgeschichte war 1990 der Bau einer Tennisanlage im Schwalmgraben und die Gründung einer Tennisabteilung unter dem Hauptinitiator Bernd Wilfert. Die Mitgliederzahl steigerte sich enorm und der Wettkampfsport im Verein breitete sich weiter aus. Erster Vorsitzender war in dieser Zeit Fred Baumert, der neun Jahre sein Amt ausführte.

Seit 1999 liegt die Führung des Vereins in den Händen von Armin Hast, der ein begeisterter und sehr guter Langstreckenläufer ist. Er hat heute die Leitung über den größten Verein in Breitenbach, der aus 652 Mitgliedern (414 Erwachsene und 238 Kinder und Jugendliche) besteht. 21 Übungs¬angebote pro Woche laden Interessenten dazu ein, sich aktiv am Übungs¬geschehen in den Gruppen Turnen, Volleyball, Gymnastik, Tennis, Bad¬minton, Aerobic, Sport und Spiel, Ausdauersport (Laufen, Duathlon) und Sportabzeichenabnahme zu beteiligen.

Vereinsvorsitzende

1903 - 1919 Georg Thon
1919 - 1928 Johannes Wendemuth
1928 - 1929 Georg Kaufhold
1929 - 1930 Leonhard Hildebrand
1930 - 1932 Johannes Hildebrand
1932 - 1945 Heinrich Pfaff
1952 - 1964 Johannes Schuster
1964 - 1967 Fritz Werner
1967 - 1979 Heinrich Schade
1979 - 1985 Thomas Michalke
1985 - 1986 Bernd Wilfert
1986 - 1987 Birgit Werner
1987 - 1989 Thomas Michalke
1989 - 1998 Fred Baumert
1998 - 1999 Dirk Linhos
1999 - Armin Hast
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